Prostatakrebszentrum Traunstein

Das Prostatakrebszentrum

Jedes Jahr erkanken rund 68.000 Männer deutschlandweit an einem Tumor der Prostata. In dieser Situation sind Orientierung, Kompetenz und offene Kommunikation wichtig für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Unser Zentrum bietet in der Region Südostbayern die Diagnostik und Therapie in allen Stadien der Erkankung und nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.

Jede Krebserkrankung ist individuell zu beurteilen und aus diesem Grund tauschen sich unsere Ärzte stets mit den Spezialisten anderer Fachabteilungen über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten aus.

Mit Prof. Dr. A. Becker, stellv. Direktor der Urologischen Klinik der Ludwig-Maximiliians-Universität München, steht ein weiterer Experte als Zweitoperateur im Prostatakrebszentrum ergänzend zur Verfügung. Die Einbindung, einer der führenden europäischen urologischen Universitätskliniken, unterstreicht den hohen wissenschaftlichen Qualitätsanspruch in unserem Prostatakrebszentrum.

 

Infoflyer

Aktuelles

Fortbildung:

Früherkennung und Diagnostik des Prostatakarzinoms -
das sollten SIE hausärztlich 2016 wissen - Mittwoch, den 17.02. 2016

 

 

 

 

13.05.2014 - Urologische Praxen auf hohem Niveau

Urologische Praxen als Kooperationspartner des Prostatakrebszentrums Traunstein zertifiziert. Ein besonders Merkmal zeitgemäßer Krebsbehandlung ist die Etablierung gezielter interdisziplinärer Kooperationen zwischen Kliniken und niedergelassenen Fachärzten.

Urologische Praxen  auf hohem Niveau Vor diesem Hintergrund konnten der Leiter des Prostatakrebszentrums Traunstein, Prof. Dr. Dirk Zaak und der Koordinator des Onkologischen Zentrums Reinhold Frank, im Rahmen einer Feierstunde, die niedergelassenen Urologen Dr. Peter Stanislaus (Berchtesgaden), Dr. Markus Turba (Freilassing), Dr. Armin Will und das MVZ Bad Reichenhall (vertreten durch Dr. Thomas Hofmann) zur Zertifizierung  ihrer Praxen als Kooperationspartner des Prostatakrebszentrums Traunstein beglückwünschen.

Im Rahmen eines aufwendigen Zertifizierungsprozesses durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) konnten die Praxen einen hohen Qualitätsstandard in der Diagnostik und Therapie von Prostatakrebspatienten nachweisen und unterziehen sich auch zukünftig regelmäßigen Qualitätskontrollen.

Hierfür wurden die Praxen mit einer Urkunde von der DKG ausgezeichnet.

28.11.2013 - Urologisches Winterforum Großhadern

Das klinik- und praxisrelevante urologische Fachwissen 2014 in Präsentationen, Streitgesprächen und Workshops. CME: 50 Punkte. Besuchen Sie winterforum.de für Details und Anmeldung.


26.11.2013 - Neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs

Wissenschaftliche Veranstaltung des Prostatakrebszentrums zeigt neue Wege auf - Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland. Ca. 70.000 Männer werden auch in diesem Jahr wieder mit der Diagnose konfrontiert. Beschwerden treten bei Betroffenen allerdings sehr spät auf. Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Trotzdem versterben jedes Jahr ungefähr 12.000 Männer an dieser Erkrankung.

Vor diesem Hintergrund haben sich Experten verschiedener Fachrichtungen des Prostatakrebszentrums Traunstein getroffen um über den Einsatz neuer Diagnoseverfahren und Medikamente bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Prostatakrebserkrankung zu diskutieren.

Privatdozent Dr. A. Beer, Oberarzt im Klinikum r. d. Isar der Technischen Universität München berichtet über aktuelle Fortschritte in der Bildgebung mittels der Positronen Emissions Tomographie (PET). Bei diesem Verfahren wir die Anreicherung von nuklearmedizinischen Substanzen in Krebszellen mit den klassischen konventionellen Röntgenverfahren der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztomographie (MRT) kombiniert. Die daraus resultierenden Bilder ermöglichen eine frühzeitige farbkodierte Erkennung von kleinen Krebsherden. Mit der Einführung neuer nuklearmedizinischer Substanzen im Jahr 2014 soll insbesondere bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung der Therapieverlauf frühzeitig beurteilt werden können.

Prof. Dr. Dirk Zaak, Leiter des Prostatakrebszentrums Traunstein, konnte in seinem Beitrag zeigen, dass mittlerweile - auch in einem fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung - neue Medikamente zur Verfügung stehen. War die Therapie hier bislang häufig nur mit einer Chemotherapie möglich, so stehen den Fachleuten derzeit mehrere Medikamente – u.a. in Tablettenform – zur Verfügung um den Krankheitsverlauf vorübergehend zu stoppen. Die Zukunft, so Prof. Zaak, wird die Kombination dieser Medikamente, abgestimmt auf das individuelle Krankheitsbild des Patienten, sein. Die hohen Kosten dieser Therapieformen werden von den Krankenkassen übernommen, müssen jedoch individuell immer sehr genau abgewogen werden. Von daher sei die Überprüfung dieser neuen medikamentösen Behandlungsformen mit neuesten Diagnoseverfahren eine unabdingbare Voraussetzung für eine gute Krebsbehandlung.

25.10.2013 - Neues aus dem Fachbereich: Prostatakarzinom und Komorbidität

Patienten mit Hoch-Risiko-Erkrankung werden, wenn sie multiple Begleiterkrankungen aufweisen, offenbar häufiger untertherapiert.
Mehr erfahren auf www.krebsgesellschaft.de

20.11.2013 - Diskussionsforum Prostatakarzinom

Einladung zum Diskussionsforum Prostatakarzinom am 20. November 2013:

"Neue Substanzen und potentielle Sequenztherapien in der Behandlung des metastasierten PCa" mit D. Zaak, Traunstein

"Stellenwert der Positronen-Emissons-Tomographie (PET) beim PCa" mit A. Beer, Klinikum r.d. Isar, TU München


PSA gestützte Prostatakrebs Früherkennung

Die Bestimmung des PSA-Wertes für die Früherkennung des Prostatakarzinoms wird derzeit kritisch diskutiert. Ein rbb-Fernsehbeitrag der Sendung 'Kontraste' hat hier Mitte Mai 2013 eine kritische Betrachtung versucht, hat aber einige wichtige Punkte außer Acht gelassen.

Lesen Sie hier die Stellungnahme auf die Sendung vom Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) und des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), sowie hier die Stellungnahme des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Prof. Dr. med. Dirk Zaak

Leiter des Prostatakrebszentrums

Chefarzt Urologie und niedergelassener Urologe

Der Spezialist für operative und medikamentöse urologische Krebstherapie erhielt seine Ausbildung zum Urologen an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wo er 2003 zur Therapie des Prostatakarzinoms habilitierte und 2010 zum Außerordentlichen Professor der LMU bestellt wurde. 2004 übernahm er die Position des geschäftsführenden Oberarztes und stellvertretenden Klinikdirektors der Urologischen Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München-Campus Großhadern.

Mit bislang über 100 wissenschaftlichen Publikationen zum Schwerpunkt Urologische Onkologie ist Prof. Zaak ein gefragter Experte und für eine Reihe renommierter internationaler Fachzeitschriften als wissenschaftlicher Gutachter tätig.

Als paritätischer Chefarzt leitet Prof. Dr. D. Zaak, gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. L. Galamb und Dr. J. Schuhbeck, die Abteilung Urologie und Kinderurologie an den Kliniken Südostbayern. Die 3 Chefärzte sind darüber hinaus auch in einer Gemeinschaftspraxis für Urologie in Traunstein tätig.

Dr. med. Thomas Auberger

Stellvertretender Leiter des Prostatakrebszentrums

Chefarzt Strahlentherapie und Radioonkologie

Die hochmoderne Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie leitet seit 2008 Chefarzt Dr. Thomas Anton Auberger.

Über 10 Jahre war er zuvor als leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikvorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie Innsbruck beschäftigt. In dieser Zeit engagierte er sich zudem als Studienleiter für Projekte zur Präzisionsstrahlentherapie und Hoch-LET-Strahlentherapie.

Ein Studium der Physik und der Medizin an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, gingen der Ausbildung zum Facharzt für Strahlentherapie-Radioonkologie und Radiologie- Röntgendiagnostik voraus.

Dr. Thomas Anton Auberger ist ein Experte auf dem Gebiet der Strahlentherapie und unterstützt seit 2011 als Vorsitzender den Berufsverband der bayerischen Radioonkologen.

Dr. med. Thomas Hofmann

Koordinator des Prostatakrebszentrums

Oberarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München absolvierte der gebürtige Traunsteiner seine urologische Facharztausbildung im Klinikum München-Bogenhausen. Im Rahmen der operativen und uro-onkologischen Weiterbildung wechselte Dr. Hofmann dann an das St. James‘ University Hospital in Leeds, U.K. sowie an die Urologische Universitätsklinik Klinik der LMU München.

Die Schwerpunkttätigkeit von Dr. Hofmann umfasst die medikamentöse urologische Krebstherapie sowie operative Rekonstruktionen bei Beckenbodenfunktionsstörungen. Aufgrund seiner operativen Expertise wurde Dr. Hofmann von der Europäischen Urologengesellschaft 2011 und 2012 mit Ausbildungsaufenthalten in mehreren urologischen Spitzenzentren (u.a. Nimwegen, Sheffield) ausgezeichnet.

Dr. Hofmann ist Oberarzt in der Abteilung für Urologie und Kinderurologie am Klinikum Traunstein sowie im Rahmen einer Niederlassung Ärztlicher Leiter des MVZ Urologie Bad Reichenhall.

Dr. med. Lazlo Galamb

Chefarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Als paritätischer Chefarzt gemeinsam mit den Kollegen Dr. Schuhbeck und Prof. Dr. Zaak, mit denen er parallel eine Gemeinschaftspraxis für Urologie in Traunstein leitet, ist Dr. Galamb seit 2011 für die Abteilung Urologie und Kinderurologie an den Kliniken Südostbayern verantwortlich.

Mit über 30 Jahren Tätigkeit als Facharzt für Urologie in Klinik und eigener Niederlassung, verfügt Dr. Laszlo Galamb über einen enormen Erfahrungsschatz und umfangreiches Expertenwissen.

Der gebürtige Ungar studierte an der renommierten Semmelweis Universität Budapest, wo er 1981 auch seinen Facharzt für Urologie abschloß. 1984 führten ihn seine Wege nach Deutschland wo er zunächst als Assistentsarzt arbeite. Eine Oberarztposition führte ihn anschliessend für zwei Jahre zurück nach Budapest, bevor er 1988 endgültig in Deutschland seine neue Heimat fand. Mit eigener Praxis für Urologie ist er hier seit 1992 in Traunstein tätig.

Dr. med. Josef Schuhbeck

Chefarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Dr. Josef Schuhbeck ist seit 2011 mit seinen Kollegen Dr. Laszlo Galamb und Prof. Dr. Dirk Zaak als Chefarzt der Abteilung für Urologie und Kinderurologie im Klinikum Traunstein paritätisch verantwortlich. Gemeinsam leiten die 3 Urologen parallel eine Gemeinschaftspraxis für Urologie in Traunstein.

Nach dem Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München kam Dr. Schuhbeck bereits 1988 als Assistenzarzt für Chirurgie und Urologie ins Klinikum Traunstein. Nach zweijährigem Aufenthalt führten ihn seine Ausbildung in die renommierten Urologischen Kliniken der Friedrich-Alexander Universität Erlangen und der LMU München, bevor der gebürtige Traunsteiner als Facharzt für Urologie in seine Heimatstadt zurückkehrte.

Dr. Schuhbeck ist Mitglied in mehreren medizinischen Fachgesellschaften und Experte für endoskopische minimal-invasive urologische Tumortherapie und organerhaltende Niertentumorchirurgie.

Kontaktinformationen

Sekretariat Urologie im Klinikum Traunstein
T 0861 705-1197
E-Mail



Urologische Gemeinschaftspraxis
Wasserburger Straße 1
83278 Traunstein
T 0861 13050
F 0861 164445
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Notfall 0861 705-1328