Prostatakrebszentrum Traunstein

Das Prostatakrebszentrum

Jedes Jahr erkanken rund 68.000 Männer deutschlandweit an einem Tumor der Prostata. In dieser Situation sind Orientierung, Kompetenz und offene Kommunikation wichtig für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Unser Zentrum bietet in der Region Südostbayern die Diagnostik und Therapie in allen Stadien der Erkankung und nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.

Jede Krebserkrankung ist individuell zu beurteilen und aus diesem Grund tauschen sich unsere Ärzte stets mit den Spezialisten anderer Fachabteilungen über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten aus.

Mit Prof. Dr. A. Becker, stellv. Direktor der Urologischen Klinik der Ludwig-Maximiliians-Universität München, steht ein weiterer Experte als Zweitoperateur im Prostatakrebszentrum ergänzend zur Verfügung. Die Einbindung, einer der führenden europäischen urologischen Universitätskliniken, unterstreicht den hohen wissenschaftlichen Qualitätsanspruch in unserem Prostatakrebszentrum.

 

Infoflyer

Aktuelles

 

 

 

 

 

13.05.2014 - Urologische Praxen auf hohem Niveau

Urologische Praxen als Kooperationspartner des Prostatakrebszentrums Traunstein zertifiziert. Ein besonders Merkmal zeitgemäßer Krebsbehandlung ist die Etablierung gezielter interdisziplinärer Kooperationen zwischen Kliniken und niedergelassenen Fachärzten.

Urologische Praxen  auf hohem Niveau Vor diesem Hintergrund konnten der Leiter des Prostatakrebszentrums Traunstein, Prof. Dr. Dirk Zaak und der Koordinator des Onkologischen Zentrums Reinhold Frank, im Rahmen einer Feierstunde, die niedergelassenen Urologen Dr. Peter Stanislaus (Berchtesgaden), Dr. Markus Turba (Freilassing), Dr. Armin Will und das MVZ Bad Reichenhall (vertreten durch Dr. Thomas Hofmann) zur Zertifizierung  ihrer Praxen als Kooperationspartner des Prostatakrebszentrums Traunstein beglückwünschen.

Im Rahmen eines aufwendigen Zertifizierungsprozesses durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) konnten die Praxen einen hohen Qualitätsstandard in der Diagnostik und Therapie von Prostatakrebspatienten nachweisen und unterziehen sich auch zukünftig regelmäßigen Qualitätskontrollen.

Hierfür wurden die Praxen mit einer Urkunde von der DKG ausgezeichnet.

28.11.2013 - Urologisches Winterforum Großhadern

Das klinik- und praxisrelevante urologische Fachwissen 2014 in Präsentationen, Streitgesprächen und Workshops. CME: 50 Punkte. Besuchen Sie winterforum.de für Details und Anmeldung.


26.11.2013 - Neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs

Wissenschaftliche Veranstaltung des Prostatakrebszentrums zeigt neue Wege auf - Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland. Ca. 70.000 Männer werden auch in diesem Jahr wieder mit der Diagnose konfrontiert. Beschwerden treten bei Betroffenen allerdings sehr spät auf. Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Trotzdem versterben jedes Jahr ungefähr 12.000 Männer an dieser Erkrankung.

Vor diesem Hintergrund haben sich Experten verschiedener Fachrichtungen des Prostatakrebszentrums Traunstein getroffen um über den Einsatz neuer Diagnoseverfahren und Medikamente bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Prostatakrebserkrankung zu diskutieren.

Privatdozent Dr. A. Beer, Oberarzt im Klinikum r. d. Isar der Technischen Universität München berichtet über aktuelle Fortschritte in der Bildgebung mittels der Positronen Emissions Tomographie (PET). Bei diesem Verfahren wir die Anreicherung von nuklearmedizinischen Substanzen in Krebszellen mit den klassischen konventionellen Röntgenverfahren der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztomographie (MRT) kombiniert. Die daraus resultierenden Bilder ermöglichen eine frühzeitige farbkodierte Erkennung von kleinen Krebsherden. Mit der Einführung neuer nuklearmedizinischer Substanzen im Jahr 2014 soll insbesondere bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung der Therapieverlauf frühzeitig beurteilt werden können.

Prof. Dr. Dirk Zaak, Leiter des Prostatakrebszentrums Traunstein, konnte in seinem Beitrag zeigen, dass mittlerweile - auch in einem fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung - neue Medikamente zur Verfügung stehen. War die Therapie hier bislang häufig nur mit einer Chemotherapie möglich, so stehen den Fachleuten derzeit mehrere Medikamente – u.a. in Tablettenform – zur Verfügung um den Krankheitsverlauf vorübergehend zu stoppen. Die Zukunft, so Prof. Zaak, wird die Kombination dieser Medikamente, abgestimmt auf das individuelle Krankheitsbild des Patienten, sein. Die hohen Kosten dieser Therapieformen werden von den Krankenkassen übernommen, müssen jedoch individuell immer sehr genau abgewogen werden. Von daher sei die Überprüfung dieser neuen medikamentösen Behandlungsformen mit neuesten Diagnoseverfahren eine unabdingbare Voraussetzung für eine gute Krebsbehandlung.

25.10.2013 - Neues aus dem Fachbereich: Prostatakarzinom und Komorbidität

Patienten mit Hoch-Risiko-Erkrankung werden, wenn sie multiple Begleiterkrankungen aufweisen, offenbar häufiger untertherapiert.
Mehr erfahren auf www.krebsgesellschaft.de

20.11.2013 - Diskussionsforum Prostatakarzinom

Einladung zum Diskussionsforum Prostatakarzinom am 20. November 2013:

"Neue Substanzen und potentielle Sequenztherapien in der Behandlung des metastasierten PCa" mit D. Zaak, Traunstein

"Stellenwert der Positronen-Emissons-Tomographie (PET) beim PCa" mit A. Beer, Klinikum r.d. Isar, TU München


PSA gestützte Prostatakrebs Früherkennung

Die Bestimmung des PSA-Wertes für die Früherkennung des Prostatakarzinoms wird derzeit kritisch diskutiert. Ein rbb-Fernsehbeitrag der Sendung 'Kontraste' hat hier Mitte Mai 2013 eine kritische Betrachtung versucht, hat aber einige wichtige Punkte außer Acht gelassen.

Lesen Sie hier die Stellungnahme auf die Sendung vom Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) und des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), sowie hier die Stellungnahme des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Prof. Dr. med. Dirk Zaak

Leiter des Prostatakrebszentrums

Chefarzt Urologie und niedergelassener Urologe

Prof. Zaak erhielt seine Ausbildung zum Urologen an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wo er 2003 zur Therapie des Prostatakarzinoms habilitierte und 2010 zum Außerordentlichen Professor der LMU ernannt wurde. 2004 übernahm er die Position des Geschäftsführenden Oberarztes und Stellvertretenden Klinikdirektors der Urologischen Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München-Campus Großhadern.

 

Als paritätischer Chefarzt ist Prof. Dr. D. Zaak, gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. J. Schuhbeck und Dr. P. Weidlich, für die Urologische Abteilung an den Kliniken Südostbayern AG verantwortlich.Seit 2013 leitet der Spezialist für urologische Tumorerkrankungen zusätzlich das Prostatakrebszentrum und ist Sprecher des Onkologischen Zentrums der Deutschen Krebsgesellschaft am Klinikum Traunstein.

 

Seine operativen Schwerpunkte sind die Tumorchirurgie im Becken, die Photodynamische Diagnostik des Harnblasenkarzinoms (Mitglied des Europäischen Expertenpanels) sowie die Lasertherapie gutartiger Prostataerkrankungen.  Er führt die Zusatzbezeichnung „Medikamentöse Tumortherapie“ der Bayerischen Landesärztekammer.

Prof. Zaak hat mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen zum Schwerpunkt Urologische Onkologie verfasst und ist für eine Reihe internationaler Fachzeitschriften als wissenschaftlicher Gutachter tätig.


Er ist Mitglied der European Association of Urology (EAU) und der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Dr. med. Thomas Auberger

Stellvertretender Leiter des Prostatakrebszentrums

Chefarzt Strahlentherapie und Radioonkologie

Die hochmoderne Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie leitet seit 2008 Chefarzt Dr. Thomas Anton Auberger.

Über 10 Jahre war er zuvor als leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikvorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie Innsbruck beschäftigt. In dieser Zeit engagierte er sich zudem als Studienleiter für Projekte zur Präzisionsstrahlentherapie und Hoch-LET-Strahlentherapie.

Ein Studium der Physik und der Medizin an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, gingen der Ausbildung zum Facharzt für Strahlentherapie-Radioonkologie und Radiologie- Röntgendiagnostik voraus.

Dr. Thomas Anton Auberger ist ein Experte auf dem Gebiet der Strahlentherapie und unterstützt seit 2011 als Vorsitzender den Berufsverband der bayerischen Radioonkologen.

Dr. med. Thomas Hofmann

Koordinator des Prostatakrebszentrums

Oberarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München absolvierte der gebürtige Traunsteiner seine urologische Facharztausbildung im Klinikum München-Bogenhausen. Im Rahmen der operativen und uro-onkologischen Weiterbildung wechselte Dr. Hofmann dann an das St. James‘ University Hospital in Leeds, U.K. sowie an die Urologische Universitätsklinik Klinik der LMU München.

Die Schwerpunkttätigkeit von Dr. Hofmann umfasst die medikamentöse urologische Krebstherapie sowie operative Rekonstruktionen bei Beckenbodenfunktionsstörungen. Aufgrund seiner operativen Expertise wurde Dr. Hofmann von der Europäischen Urologengesellschaft 2011 und 2012 mit Ausbildungsaufenthalten in mehreren urologischen Spitzenzentren (u.a. Nimwegen, Sheffield) ausgezeichnet.

Dr. Hofmann ist Oberarzt in der Abteilung für Urologie und Kinderurologie am Klinikum Traunstein sowie im Rahmen einer Niederlassung Ärztlicher Leiter des MVZ Urologie Bad Reichenhall.

Dr. med. Patrick Weidlich

Chefarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität in Leipzig absolvierte der gebürtige Allgäuer seine urologische Facharztausbildung in den renommierten Urologischen Abteilungen am Inselspital in Bern und der Universitätsklinik der LMU München.

Von 2012-2016 war er als Oberarzt und Stellvertreter der Chefärzte
der Abteilung für Urologie an den Kliniken Südostbayern AG  tätig.
Seit August 2016 leitet er gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Dr. J. Schuhbeck und Prof. Dr. D. Zaak, paritätisch als  Chefarzt die Abteilung für Urologie an den Kliniken Südostbayern AG.

Die Schwerpunkttätigkeit von Dr. Weidlich umfasst die Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinerkrankungen incl. der komplexen flexiblen Ureterorenoskopie im oberen Harntrakt sowie die endourolgische Therapie von Prostataerkrankungen. 

 

Dr. Weidlich ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der European Association of Urology (EAU). Dr. Weidlich besitzt die deutsche und die europäische Facharztbezeichnung (Fellow of the European Board of Urology, F.E.B.U.) für Urologie.

Dr. med. Josef Schuhbeck

Chefarzt Urologie

Niedergelassener Urologe

Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen, Dr. P. Weidlich und Prof. Dr. D. Zaak, leitet der gebürtige Traunsteiner Dr. J. Schuhbeck paritätisch als  Chefarzt die Abteilung für Urologie an den Kliniken Südostbayern AG.

 

Nach dem Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München kam Dr. Schuhbeck bereits 1988 als Assistenzarzt für Chirurgie und Urologie ins Klinikum Traunstein. Nach zweijährigem Aufenthalt führte ihn seine Ausbildung in die renommierten Urologischen Kliniken der Friedrich-Alexander Universität Erlangen und der LMU München, bevor der gebürtige Traunsteiner in seine Heimatstadt zurückkehrte.

Dr. Schuhbeck ist anerkannter Spezialist für endoskopische minimal-invasive Tumortherapie, endourologische Operationen und Lasereingriffe, sowie für komplexe organerhaltende Nierentumoroperationen.
Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Diagnostik und Therapie kinderurologischer Krankheitsbilder dar. 

Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Kontaktinformationen

Sekretariat Urologie im Klinikum Traunstein
T 0861 705-1197
E-Mail



Urologische Gemeinschaftspraxis
Wasserburger Straße 1
83278 Traunstein
T 0861 13050
F 0861 164445
E-Mail

Notfall 0861 705-1328